Die Landeshauptstadt 
Saarbrücken entdecken

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Blick auf Saarbrücken. © S. Bernarding

 

Ob Altstadt, Stadtblick oder grüne Oasen – Saarbrücken bietet viele Gründe, sich Zeit für einen persönlichen Stadtbummel zu nehmen 

Die Stadt am Fluss

Die Saar entspringt in den Vogesen und fließt bis zur Mündung in die Mosel bei Konz.Mit einer Gesamtlänge von 235 Kilometern durchquert sie zahlreiche Städte und Gemeinden in Frankreich, dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Sie ist von großer Bedeutung für die Schifffahrt, die Wirtschaft und insbesondere auch für die Freizeitgestaltung. 68 Kilometer davon verlaufen durch das Saarland, darunter auch durch die Landeshauptstadt Saarbrücken.

Mit ihren grünen Ufern, der Parkanlage Staden, dem Saar-Strand und zahlreichen Brücken ist die Saar ein Markenzeichen Saarbrückens. Die Saar kann nicht nur an den Ufern, sondern auch auf dem Wasser erlebt werden.

Auf der Saar

Auf der Saar darf gerudert, mit dem Kanu gefahren und gepaddelt werden – auch im Stehen. Für eine Tour mit dem angesagten SUP gibt es in Saarbrücken zwei Verleihstationen. Wer einen Grillspaß auf der Saar bevorzugt, leiht sich zwischen Staatstheater und Musikhochschule einen BBQ Donaut aus. Oder es heißt: Kultur, Ahoi! An der Alten Brücke liegt das Theaterschiff Maria Helena, eine ehemalige Péniche, die zu einem Theater umgebaut wurde. Ein spannender Kulturort mit einem abwechslungsreichen Musik- und Theaterprogramm.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten hier.

 

Barocke Stadtarchitektur in Saarbrücken

Friedrich Joachim Stengel (1694–1787) war ein bedeutender Stadtplaner und Architekt, der das Gesicht Saarbrückens maßgeblich prägte. Er entwickelte innovative stadtplanerische Ideen und sorgte mit einer neuen Bauordnung für ein einheitliches Bauen im Fürstentum.

Wer war Friedrich Joachim Stengel?

Friedrich Joachim Stengel wurde am 29. September 1694 in Zerbst geboren. Er absolvierte seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin und arbeitete zunächst als Feldvermesser. 1721 zog er nach Fulda, wurde 1727 Bauinspektor und begann 1733 als selbstständiger Architekt in Nassau-Usingen. 1729 kam er erstmals nach Saarbrücken, um das Renaissanceschloss zu begutachten. Sein Bericht führte zu den ersten Neubauplanungen für die Stadt und das Schloss.

Die barocke Basilika St. Johann

Gemeinsam mit Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken gestaltete Friedrich Joachim Stengel Saarbrücken zu einer barocken Residenzstadt um. So wurde die Basilika St. Johann im Stil des Barocks von ihm erbaut und 1758 eingeweiht. Das 1986 erneuerte Eingangsportal stammt übrigens vom Saarbrücker Künstler Ernst Alt und verbindet biblische Themen mit dramatischer Ausdruckskraft. Alt arbeitete 12 Jahre daran und entwarf hierfür im Vorfeld Hunderte von Zeichnungen. Bemerkenswert ist nicht nur die Außenseite des Portals mit dem Januskopf als Türgriff, sondern auch die Innenseite mit der Inschrift „Bonus intra – Melior exi“ („Als Guter gehe ein – als Besserer hinaus“). Im Innern ist die zweitgrößte Orgel des Saarlandes sehenswert, die aus drei selbständigen Werken, der Hauptorgel und den beiden Chororgeln, besteht.

Der St. Johanner Markt

Der St. Johanner Markt ist ein lebendiger Ort in der Altstadt von Saarbrücken, der gerne als das Wohnzimmer der Saarbrücker bezeichnet wird. Hier trifft man sich, geht einkaufen oder genießt bei einem Glas Crémant die schöne Atmosphäre. Mitten auf dem Markt steht der barocke Stengelbrunnen, ein Wahrzeichen und Treffpunkt der Stadt. Der geschwungene, achtseitige Brunnen besitzt vier Ausbauchungen als Außenbecken, in deren Mitte ein Obelisk als Brunnenstock ragt.

Der Ludwigsplatz und die Ludwigskirche

Stengel war seinerzeit auch verantwortlich für den Neubau des Schlosses, den Schlossplatz, die westliche Stadterweiterung mit Ludwigsplatz und Ludwigskirche, die Begradigung der Saar sowie den Bau der Schlossmauer. Neben der Frauenkirche in Dresden und der Michaeliskirche in Hamburg zählt die Ludwigskirche heute zu den bedeutendsten barocken Kirchenbauten Deutschlands.  2025 feierte sie ihr 250-jähriges Jubiläum.

Saarbrücken mit Aussicht

Auf einer Felsenkuppe am linken Ufer der Saar liegt das barocke Schloss Saarbrücken, das auf eine lange Geschichte zurückblickt. Der integrierte Mittelbau aus Glas und Stahl prägt heute das Erscheinungsbild des Schlosses. Er wurde von Gottfried Böhm konzipiert, der als erster Deutscher weltweit die wichtigste Auszeichnung für Architektur, den Pritzker-Preis, gewonnen hat.  Vom Schlossgarten aus lohnt sich der besondere Blick auf die Stadt am Fluss.

Das Rathaus St. Johann in der Saarbrücker Innenstadt ist das größte neugotische Profangebäude des Saarlandes. Es ist ein Meisterwerk des Architekten Josef von Hauberrisser. Wer die Spitze des 54 Meter hohen Turms erreichen möchte, muss 239 Stufen erklimmen. Die Turmzimmer in den verschiedenen Etagen laden zum Verweilen ein und bieten immer wieder neue Ausblicke auf die Stadt. Die Skulpturen an der Fassade würdigen die damaligen Arbeiter: Eisengießer, Berg- und Zimmermänner. 

Grünes Saarbrücken

Saarbrücken ist zweifellos eine grüne Landeshauptstadt. Rund 60 Prozent der Fläche der Stadt sind von Wäldern, Gärten und Grünanlagen bedeckt. Wenn man flussabwärts an der Saar entlangspaziert, gelangt man unterhalb der Congresshalle in den Saarbrücker Bürgerpark, der sich auf dem Gelände des ehemaligen Hafens befindet. Dieser für die Postmoderne typische Park Deutschlands ist neun Hektar groß und wurde 1989 vom renommierten Landschaftsarchitekten Peter Latz entworfen.  Die acht Meter hohe, halbrunde Wasserwand ähnelt alten römischen Aquädukten. Sie ist allerdings aus roten Klinkern gebaut, dem bevorzugten Material der Zeit der Industrialisierung, wie man es auch im Erdreich des ehemaligen Hafens fand. Der Park verbindet geschickt Relikte aus der Kohle- und Stahlzeit wie alte Schienenstücke und Fundamente mit modernen Elementen. Spazierwege und Baumalleen laden zum Erkunden ein.

Der direkt an der Saar gelegene Saarbrücker Staden ist im Sommer der Treffpunkt schlechthin. Die als Park bezeichnete Anlage erstreckt sich mit ihren Wiesen und Alleen von der Bismarckbrücke bis zum Heizkraftwerk Römerbrücke im Saarbrücker Stadtteil St. Johann. Gerade Familien mit Kindern genießen die Spielmöglichkeiten auf den großen Spielplätzen am Saarufer. Aber auch die beiden Biergärten sind an Sommertagen sehr beliebt. Gegenüber auf der linken Saarseite liegt der „oneBeach” mit acht professionellen Spielfeldern für Beachvolleyball und Beachtennis sowie einer schönen Sonnenterrasse, die für Sommerstimmung pur sorgt.

Ein besonderes Naturerlebnis verspricht der Urwald vor den Toren der Stadt. Mit der Straßenbahn ist man vom Zentrum aus in einer Viertelstunde mitten in einem der ganz wenigen Wald-Wildnisgebiete am Rande einer europäischen Großstadt. Die einzigartige Waldlandschaft mit ihren verschlungenen Pfaden lädt zum Wandern und Entdecken ein. In dem mehr als 1.000 Hektar großen Naturschutzgebiet im Saarkohlenwald kann sich der Wald seit 1997 weitgehend ohne menschlichen Eingriff entwickeln.

Kulinarik, Kultur und Einkaufen

Ob kulinarische Höhepunkte, kreative Kunst oder lebendige Einkaufsstraßen – Saarbrücken, die saarländische Landeshauptstadt, ist im Gastgeberjahr anlässlich des Tags der Deutschen Einheit eine Reise wert. Sie ist bekannt für ihre exzellente Sterneküche und begeistert Feinschmecker aus aller Welt. Unter dem Dach der „Genuss Region Saarland” haben sich zudem Gastgeber und Produzenten zusammengeschlossen, um regionale, traditionelle und innovative Genusserlebnisse zu bieten.

Wie viele Michelin-Sterne hat Saarbrücken?

Am 17. Juni 2025 präsentierte Michelin die neue Ausgabe des Guide MICHELIN Deutschland. Damit stand fest, welche Restaurants die begehrten Michelin-Sterne erhalten haben. Im Saarland gibt es aktuell acht Sterne-Restaurants und insgesamt zwölf Michelin-Sterne. Mit zwei Adressen und insgesamt vier Sternen ist die Landeshauptstadt Saarbrücken weiterhin ein fester Bestandteil der deutschen Gourmetszene.

Gästehaus Klaus Erfort

Klaus Erfort wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Er empfängt seine Gäste in einer weißen Stadtvilla, die als Ort klassisch-französisch geprägter Kulinarik dient. Bei der Produktwahl werden keine Kompromisse eingegangen und die Gerichte zeichnen sich durch stimmige Finesse und Balance aus. Hinter schlichten Bezeichnungen wie „Lamm, Aubergine, Jus” verbergen sich aufwändigste Zubereitungen. Das Interieur verbindet klassische, historische Elemente mit moderner Geradlinigkeit, während der Service durch Fachkompetenz und eine ausgewählte Weinkarte überzeugt.  Weitere Informationen zum Gästehaus Erfort hier

ESPLANADE - Saarbrücken-Boutique Hotel

Das Restaurant Esplanade mit Boutique Hotel liegt direkt am Max-Ophüls-Platz, am Eingang des angesagten Nauwieser Viertels, und ist von großen Platanen umsäumt. Silvio Del Fabrio wurde mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Er kreiert eine moderne Interpretation der Haute Cuisine, die klassische französische, mediterrane und japanische Einflüsse verbindet. Neben dem Menü können die Gäste auch aus den immer wieder neu komponierten Gerichten à la carte wählen. Die Esplanade ist Partner der Genuss Region Saarland. 

Weitere Informationen zur Esplandae hier

Informationen zur Sterneküche im Saarland hier. 

Die Initiative Genuss Region Saarland

In der touristischen Vermarktungsinitiative „Genuss Region Saarland” haben sich Produzenten, Veredler und Hotel- sowie Gastronomiebetriebe zusammengeschlossen. Auf Grundlage einer Qualitäts-Charta machen sie das kulinarische Angebot und die typisch saarländische Küche erlebbar. Zu den Genuss-Gastgebern in Saarbrücken zählen das ESPLANADE, das Victor's Residenz Hotel Saarbrücken mit seinem „Regional Vital Frühstück”, Schnabels Restaurant, Triller's Esszimmer im Hotel a Triller und das Restaurant „Unter der Linde”. Sie alle führen einen festgelegten Anteil saarländischer Gerichte und regionaler Produkte auf ihrer Speise- und Getränkekarte. 

Ein funktionierendes Genuss-Netzwerk lebt von den Produzenten, die die Genuss-Gastgeber mit regionalen Lebensmitteln beliefern.

In Saarbrücken wären das: Black Hen Rösthandwerk – ein guter Morgen beginnt mit einem exzellenten Kaffee. Es gibt nur Specialty Coffee aus biologischem Anbau.

Seit 1904 backt die Gersheimer Familienbäckerei Mischos BrotsBrüder traditionell und mit viel Leidenschaft bestes Brot. Ebenso herausragend ist das Brot von Brot & Sinne von Thilo Nast, wo es den ganzen Tag über warmes Brot gibt. Dies wird durch einen Teig mit geringerem Hefeanteil ermöglicht, der am Abend zuvor hergestellt wird. In beiden Bäckereien entstehen ständig kreative Rezepte, die für neue Geschmackserfahrungen und begeisterte Kunden sorgen.

„Ein Eis geht immer” ist der Slogan von Henry's Eismanufaktur. Hier genießt man handwerklich hergestelltes Speiseeis in der Saarbrücker Altstadt.

Die Kalinski Wurstwirtschat & Gin Bar sind für ihre Currywürste bekannt, so erhielten sie vom Magazin Falstaff 2023 die Auszeichnung „Beliebteste Currywurst Westdeutschlands, sie garantieren höchste Qualitätsansprüche bei Wurst und Soßen.

Bei Italain Delight Pastamanufaktur, dreht sich alles um die beste Pasta, auch zu bestellen eine Kombination aus Italien & Saarland, die Saarland Ravioli. Aus feine Hausmacher Leberwurst, Hackfleisch vom Flexi Rind & Kartoffeln verfeinert mit karamellisiertem Apfel und der Säure von Sauerkraut bilden hierbei die Basis. Alle Zutaten die hier verwendet werden kommen 100% vom Wintringer Hof und stehen somit für 100% Bio-Geschmackserlebnis.

Hier erhältlich auch das Sortiment der Fruchteria, Andrea Dumont kreiert eine Vielzahl an delikaten Köstlichkeiten aus Obst und Gemüse:  Marmeladen, Fruchtaufstrichen, Chutneys, Relishes, Grill- und Pasta-Saucen im Nauwieser Viertel.

Lust auf Nachtisch, fündig wird man im Café Steigleiter, eine Konditorei mit über 60 Jahren Tradition, bietet eine breite Palette von feinen Torten, Kuchen, Schokoladen, Pralinen und süßem Gebäck in höchster Qualität. Ein Ort, an dem traditionelle Handwerkskunst auf moderne Ausrichtung trifft.

Wer auf der Suche nach einem passenden Saarland Souvenirs ist, schaut bei diesen Genuss Region Saarland Partnern vorbei:  Saar-Lor-de Luxe, hier im Nauweiser Viertel findet man die größte Auswahl an regionalen Spezialitäten aus der Großregion. Von Alltäglichem bis Außergewöhnlichem.  Die Wine Faktory ist der Spezialist für Saar- und Moselriesling sowie Spirituosen.

Richard Möcks und Ben Albuzat setzen sich erfolgreich dafür ein, dass Gewürzen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird: Aus ihrer Sicht beginnt gutes Essen mit erlesenen Gewürzen. Diese verkaufen sie in ihrer Gewürzmanufaktur Rimoco. Eine breite Palette an unterschiedlichen Bio-Gewürzmischungen ist erhältlich und drei Gewürzmischungen widmen sich explizit der saarländischen Küche: Dibbelabbes, Schwenker- und Bibbelsches Bohnesupp.

Die Bienenvölker von Andre Paulus sind im gesamten Stadtgebiet verteilt, von den Balkonpflanzen im Nauwieser Viertel bis hin zu den Pflanzen in den Saarbrücker Wäldern. Dadurch entsteht ein facettenreicher Honig der Imkerei Stadtwabe.

Diplom-Biologe Mirko Kalkum betreibt am Alt-Saarbrücker Reppersberg eine Bio-Edelpilzzucht. Hier züchtet er unter anderem Limonenseitlinge, Samthauben, Kräuterseitlinge, Goldkäppchen sowie braune und weiße Buchenpilze. Schon nach kurzer Zeit hat er sich durch die Frische und Qualität seiner Produkte einen Namen gemacht. Zahlreiche Restaurants aus der Genuss Region Saarland schwören auf seine Ernte, sodass sich die Pilze auf zahlreichen Speisekarten der Region wiederfinden lassen. Guten Appetit!

Informationen zur Genuss Region Saarland hier.

Einkaufen, Kunst und Kultur

Die EUROPA-Galerie

Am 30. Juni 2012 endete mit der Schließung des Bergwerks Saar der industrielle Steinkohlenbergbau an der Saar. 261 Jahre hat dieser die Entwicklung des Saarlandes geprägt. Zu den Zeugen des Saarbergbaus gehören auch Gebäude, so auch das repräsentative Verwaltungsgebäude, die ehemalige Bergwerksdirektion, entstanden im Jahr 1880. Sie wurde unter der Bezeichnung „Königlich-Preußische Bergwerksdirektion“ von Martin Gropius und Heino Schmieden errichtet.  Heute beherbergt es das Einkaufszentrum „Europa-Galerie“. Besonders die Fassade, das Treppenhaus mit spezieller Fußbodenkeramik und die filigranen Glasfenster mit bergmännischen Motiven erinnern noch an die bedeutende Vergangenheit dieses Ortes.

Die beliebte Einkaufsstraße ist die Bahnhofstraße Saarbrücken, als Fußgängerzone angelegt erstreckt sie sich von der EUROPA-Galerie bis hin zum St. Johanner Markt. Besonders die Überdachung entlang der Geschäfte ermöglicht witterungsunabhängiges Shoppen. Parallel zu der Bahnhofstraße befindet sich die Berliner Promenade. Die Saaruferpromenade wird gerne genutzt, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Das Nauwieser Viertel wartet mit kleinen Innenhöfen, Gründerzeitfassaden und Geschäften auf, in denen Kunsthandwerk und Secondhand-Läden angeboten werden. Mit seiner vielfältigen Auswahl an Kneipen, Cafés, Restaurants und einzigartigen Geschäften ist es nicht nur bei Studierenden als Ausgehquartier bekannt.

Im Gründerzeit-Viertel City Quartier Mainzer Straße begibt man sich gerne auf Entdeckungsreise. Zu finden thailändische, japanische, chinesische, italienische Küche, Galerien, das kommunale Filmhaus mit einem besonderen Angebot an Filmen jenseits des Mainstreams, eine Kletterhalle, angesagte Discos und vieles mehr. Regelmäßig finden geführte Rundgänge durchs Quartier statt.

Kultur in Saarbrücken

Die Stadtgalerie Saarbrücken, die sich auf zeitgenössische Kunst und installative Arbeiten fokussiert, ist im barocken Stadtpalais nahe dem St. Johanner Markt untergebracht. Auch der Innenhof wird oftmals für temporäre Kunstinstallationen genutzt.

Das Saarländische Staatstheater Saarbrücken liegt direkt an der Saar im Zentrum Saarbrückens und zeigt Oper, Ballett und Theater. Unter dem neuen Generalintendanten Michael Schulz startet es ab September in die Saison 2025/26. Neu dabei sind fünf Uraufführungen, darunter „Käsch und Narziss“, das von Volker Lösch inszeniert wird. Außerdem plant Schulz die Einführung einer eigenen Sparte für Puppen- und Figurentheater, zunächst mit Gastspielen.

Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums ist für Kunstinteressierte ein Muss. Zu den Schwerpunkten gehören Werke der Berliner Secession von Künstlern wie Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann. Auch Skulpturen des Expressionismus, darunter Werke von Ernst Ludwig Kirchner und anderen Künstlern der „Brücke” und des „Blauen Reiters”, sind Teil der Sammlung. Bis zum 26. Oktober 2025 zeigt das Gastprojekt Re:Start, das von Mark Braun, Professor für Produktdesign, kuratiert wurde, anhand von Arbeiten junger Gestalter:innen, wie aktuellen Herausforderungen des Klimawandels begegnet werden kann. Die Moderne Galerie verfügt zudem über einen großzügigen Skulpturengarten direkt an der Saar, der 1992 in seiner jetzigen Form angelegt wurde.

Und nicht zu vergessen sind die Urban Art Touren durch Saarbrücken. Sie heißt „4560 Graffiti Hall-of-Fame“ ­und ist einer die spannendsten Orte für Kunst in Saarbrücken: Die riesige Mauer gegenüber des Stadtparks Staden, auf der Graffiti-Künstler beeindruckende Bilder erschaffen. Eines der bekanntesten Urban-Art-Kunstwerke im Saarland ist darüber hinaus auch die Rückfront der Saarbrücker Musikhochschule am Staden.

Weitere Informationen zu Saarbrücken hier.

 

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